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Künstlername:
LEV VINOCOUR
Titel:
ROBERT SCHUMANN Das gesamte Etüdenwerk für Klavier / 3 CD
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Katalognummer: 20098
Produktlinie: CD
Hang zum Bizarren
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Homepage: www.telos-music-records.com
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1.
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CD 1 : Etudes pour la Pianoforte d apres les Caprices de Paganini op. 3 6 Tracks / Track 1
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Länge: 45:48
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2.
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Etudes pour la Pianoforte d apres les Caprices de Paganini op. 3 6 Tracks / Track 6
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Länge: 45:48
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3.
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- Etudes de Concert pour le Pianoforte d´apres des Caprices de Paganini op. 10 6 Tracks / Track 1
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Länge: 45:48
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4.
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- Etudes de Concert pour le Pianoforte d´apres des Caprices de Paganini op. 10 6 Tracks / Track 6
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Länge: 45:48
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5.
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CD 2 : Fantasies et Finale sur un theme de Mr. le Baron de Frickert Oevre IX ohne op. 6 12 Tracks / Track 1
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Länge: 61:09
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6.
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Fantasies et Finale sur un theme de Mr. le Baron de Frickert Oevre IX ohne op. 6 12 Tracks / Track 12
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Länge: 61:09
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7.
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- Etude en form de Variations op. 15 13 Tracks / Track 1
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Länge: 61:09
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8.
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- Etude en form de Variations op. 15 13 Tracks / Track 13
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Länge: 61:09
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9.
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CD 3 : Beethoven Etüden,Werke ohne Opuszahl 31 A) Etüden in Form freier Variationen B)Etudes basees sur un Theme pour Clara Wieck C) Excercises 16 Tracks / Track 1
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Länge: 55:48
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10.
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Beethoven Etüden,Werke ohne Opuszahl 31 A) Etüden in Form freier Variationen B)Etudes basees sur un Theme pour Clara Wieck C) Excercises 16 Tracks / Track 16
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Länge: 55:48
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11.
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- Studien für den Pedalflügel: 6 Stücke in kanonischer Form op. 56 6 Tracks / Track 1
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Länge: 55:48
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12.
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- Studien für den Pedalflügel: 6 Stücke in kanonischer Form op. 56 6 Tracks / Track 6
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Länge: 55:48
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13.
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- Skizzen für den Pedalflügel op. 58 5 Tracks / Track 1
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Länge: 55:48
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14.
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- Skizzen für den Pedalflügel op. 58 5 Tracks / Track 5
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Länge: 55:48
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Produktbeschreibung:
"Preis der deutschen Schallplattenkritik"
"Sterndes Monats 12/03 Fono Forum"
Gesamteinspielungen der Klavierwerke Robert Schumanns gibt es mehrere. Man glaubt folglich, hier sei nichts Neues mehr zu entdecken. Lev Vinocour belehrt uns nun eines Besseren. Er hat sämtliche Etüden Schumanns aufgenommen und dabei ein wenig Ordnung in das Gewirr der verschiedenen Fassungen gebracht.
Keine Probleme in Hinsicht auf verschiedene Versionen bereiten die 1832 komponierten Studien op. 3 und die ein Jahr später vollendeten Konzert-Etüden op. 10 nach Capricen von Niccolö Paganini, in denen Schumann noch vor Liszt versuchte, den virtuosen Satz Paganinis adäquat von der Violine auf das Klavier zu übertragen. Bei den "Symphonischen Etüden" op. 13 hingegen - einem Hauptwerk in Schumanns Klavieroeuvre -sieht das ganz anders aus: Schon die beiden Druckausgaben aus den Jahren 1837 (Etudes symphoniques) und 1852 (Etudes en forme de Variations) weisen Unterschiede in Detailfragen auf. Zudem hat Schumann in der späteren Fassung auf die Etüden drei und neun verzichtet. Die Frage, was man nun genau spielt, wird zusätzlich durch fünf weitere Etüden erschwert, die in frühen Autographen vorhanden sind, aber erst posthum von Johannes Brahms veröffentlicht wurden. So steht jeder Pianist vor der Frage, ob er diese nachgelassenen Variationen ebenfalls aufnehmen und - wenn ja - wie er sie in den vorhandenen Zyklus einfügen möchte.
Lev Vinocour ist dieser Frage aus dem Weg gegangen, indem er den Zyklus gleich zwei Mal eingespielt hat, einmal in der Urfassung, die er aus einem Manuskript spielt, das Schumann am 18. Januar 1835 vollendet hatte und das heute in einer belgischen Privatsammlung aufbewahrt wird. Diese Urfassung ist bisher wohl noch nicht aufgenommen worden, vielleicht auch, weil in dieser Ausgabe eine zusätzliche, unvollständige Variation 8 vorhanden ist. Vinocour hat für diese die letzten vier Takte selbst hinzukomponiert, was ihm zweifellos ohne stilistische Mängel gelungen ist.
Obwohl sich Lev Vinocour offensichtlich mit wissenschaftlicher Akribie an die Arbeit gemacht hat, klingt sein Klavierspiel zu keinem Zeitpunkt akademisch. Auch erliegt er nie der Gefahr, Werke nur der Vollständigkeit halber, aber ohne innere Anteilnahme zu präsentieren. Vielmehr arbeitet er sensibel den "Ton" der jeweiligen Etüden heraus.
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Künstlerbiographie:
Lev Vinocour
Vinocours musikalische Ausbildung begann im Alter von sechs Jahren. Sie führte ihn über die Spezialschule für Musik am St. Petersburger Konservatorium zur „Talentschmiede" des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, wo er seine Abschlussprüfungen mit Auszeichnung bestand. Weitere Studien erfolgten am Royal Northern College of Music in Manchester sowie in der „Fondazione Internazionale per il Pianoforte" am Corner See. Bereits 13-jährig debütierte Lev Vinocour mit den Leningrader Philharmonikern unter Jewgenij Mravinskij. Dieser war der Erste in der Reihe namhafter Dirigenten, unter deren Stabführung Lev Vinocour später auftrat. Seine Laufbahn brachte ihn mit Größen wie Michael Pletnev, Cristian Mandeal, Semyon Bychkov, Libor Pešek, Vladimir Fedossejew, Markus Stenz und Eliahu Inbal zusammen. Seit 1996, als Lev Vinocour nach Deutschland kam, erfreut er sich der besonders engen Kooperation mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, der Tschechischen Philharmonie Prag, der „Georges Enesco"-Philharmonie Bukarest und dem Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau. Mit diesen und auch anderen Orchestern, als Kammermusiker sowie als Solist gastiert Lev Vinocour regelmäßig in den bedeutendsten Musikzentren und bei Internationalen Festivals. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Auftritte im Pariser Theatre du Châtelet, beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem MDR-Musiksommer, Rheingau-Festival, Schubertiade, Festival van Vlaanderen, Klavierfestival Ruhr, Yokohama Piano-Festival, Schumannfest Düsseldorf, Kissinger Musiksommer, dem Rheinischen Musikfest, dem Festival International de Luxembourg in Echternach, beim Carinthischen Sommer, sowie eine 4-wöchige Südafrika-Tournee, und eine Tournee mit dem WDR-Sinfonieorchester und Semyon Bychkov in Südamerika und Mexico. Auch mit dem Tokyo String Quartet verbindet Lev Vinocour eine langjährige musikalische wie auch persönlich freundschaftliche Beziehung. Mehrmals wurde er als „kongenialer Partner am Klavier", als „véritable interlocuteur des Tokyo Strings" bezeichnet. Ihre gemeinsamen Auftritte wurden „Kammermusikalische Lehr- und Sternstunden" genannt.
Lev Vinocours Interpretationskunst ist dokumentiert durch zahlreiche Rundfunk- und TV-Aufzeichnungen in allen Kontinenten. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von Buxtehude quer durch alle Epochen und Stile der Musikliteratur bis hin zu Webern, Montsalvatge und Bolcom.
Seine Discographie beinhaltet folgende Titel: Chopin/Sämtliche Etüden; Tschaikowsky/Die Jahreszeiten; eine Doppel-CD mit sämtlichen Klavierbearbeitungen von Prokofiev; sowie Virtuose Paraphrasen über die Werke von Johann Strauß-Sohn. Sie wurden von der Fachpresse mit höchstem Lob bedacht: „stilistisch makellos" (Frankfurter Allgemeine Zeitung), „funkensprühende Ausnahme-Interpretation" (Scherzo, Barcelona), „Poesie und Finesse auf höchstem Niveau" (Le Monde de la Musique), „faszinierendes Spiel des hervorragenden russischen Pianisten" (Gramophone), „pianistisch gehört Lev Vinocour zweifellos zu jener Meisterklasse, die sich durch schlackenlose Virtuosität, aber auch durch eine künstlerische Persönlichkeit auszeichnet" (Musik u. Theater, Zürich), „eine geradezu perfekte Ausgewogenheit zeichnet diesen jungen Musiker aus: ausreichende Tiefe, Ruhe und Atem wechseln sich wunderbar mit enormer Leichtfingrigkeit und glänzender Klangpracht" (Musik Manual, Wien).
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