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Künstlername:
Wirtz , Tiny
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Wolgang Amadeus Mozart Die Fantasien für Klavier
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Katalognummer: 20097
Produktlinie: CD
Schön und gut
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Homepage: www.telos-music-records.com
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1.
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Fantasie c-moll KV 475
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Länge: 12:18
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2.
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Sonate c-mol KV 457 Molto Allegro
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Länge: 08:47
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3.
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- Adagio
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Länge: 08:20
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4.
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- Allegro assai
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Länge: 05:00
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5.
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Fantasie (Präludium) und Fuge in C-Dur KV 394 3 Tracks / Track 1
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Länge: 05:10
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6.
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Präludium in C-Dur KV 284 bekannt als Capriccio (Fantasie) KV 395
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Länge: 04:26
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7.
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Fantasie in d-moll KV 397
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Länge: 05:53
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8.
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Fantasie in c-moll KV 396
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Länge: 12:59
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Produktbeschreibung:
Wie es vermutlich geklungen hat, wenn Mozart am Klavier improvisierte, lässt sich an seinen Variationen, noch besser wohl an seinen freien Fantasien ablesen. Telos hat diese und verwandte Stücke in Aufnahmen zusammengefasst, die Tiny Wirtz 1998 für den Saarländischen Rundfunk gemacht hat. Man kann sich beim Mozart der erfahrenen Pianistin schnell heimisch fühlen: Er klingt unter ihren Händen weder in virtuosem Hochglanzformat noch mit hochgestochenen aufführungspraktischen Volten, sondern schlicht, einfach gut musikalisch und klangvoll, überwiegend auch sicher. Tiny Wirtz betont die harmonische Geschlossenheit von Mozarts Musik, ebnet Forte-Piano- und Legato-Staccato-Unterschiede eher ein und phrasiert unauffällig, ohne dass dies auf Kosten von innerer Bewegtheit und Lebendigkeit geht.
Bewertung
Interpretation
Klangqualität
Ingo Harden, Fono Forum 2/04
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Künstlerbiographie:
Das weit gefächerte Repertoire der Pianistin Tiny Wirtz durchmisst die gesamte Band¬breite der klassischen, romantischen und zeitgenössischen Literatur. Ihre Konzerttätigkeit führt sie in die bedeutenden Musikmetropolen Europas, Amerikas und Asiens, wo sie ihren vielfältigen Einladungen zu Fernseh-, Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen sowie zu Soloabenden und Klavierkonzerten mit bedeutenden Orchestern (Rundfunksymphonieorchester der ARD, Kölner Gürzenich-Orchester, Dresdner und Münchner Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, Leipziger Gewandhaus-Orchester, Bamberger Symphoniker, Orchestre de la Suisse Romande, Shanghai Symphonie Orchestra etc.) Folge leistet. Ihre Partner sind neben hochkarätigen Kammer¬musikern Dirigenten wie Christoph von Dohnany, Wolfgang Sawallisch, Günter Wand, Edo de Waart, Werner Andreas Albert, Lothar Zagrosek, Martin Sieghart, Wlodzimierz Kamirski, Franz Konwitschny, Heinz Bongartz, Janos Kulka, Eugen Szenkar....
Ihre künstlerische Erfahrung vermittelt sie in einer umfangreichen Lehrtätigkeit, die sie als Leiterin einer Meisterklasse an der Musikhochschule Köln (1963 - 1994) und darüber hinaus in Meisterkursen und Vorträgen oder auch als Jurorin bei internationalen Wettbewerben ausübt. Ihre interpretatorische Kompetenz ist bei vielen deutschen Musikhochschulen und Akademien in Wien, Graz, Basel, Sofia und Shanghai sowie an den Universitäten Japans und Koreas gefragt.
Untrennbar ist der Name Tiny Wirtz mit der Entwicklung der Neuen Musik verbunden. Unter ihren Händen haben die Klavierwerke Bernd Aloys Zimmermanns das Licht der Welt erblickt. Vom Jazz inspirierte Klaviermusik (Hindemith, Debussy, Strawinsky, Schulhoff, Copland, K. A. Hartmann) findet ebenso wie das Klavierwerk Hanns Eislers oder die Klaviersonate eines Pierre Boulez in ihr eine engagierten Anwältin.
Günter Wand, der unbestechliche Sachwalter der Neuen Musik im Nachkriegsdeutschland, führte mit Tiny Wirtz zum ersten Male auf deutschem Boden die "Vier Temperamente" von Hindemith auf und verpflichtete sie darüber hinaus immer wieder zu gemeinsamen Konzerten mit programmatischem Schwerpunkt im Bereich der Klassik.
In ihrer Diskografie steuert Tiny Wirtz interessante interpretatorische Varianten zum Kanon klassischer Einspielungen der Werke Mozarts, Schumanns, Mendelsohns, Debussys und Stravinskys bei. Darüber hinaus dokumentieren Aufnahmen wie die des Klavierwerks von B. A. Zimmermann, der "36 Fugen" Anton Reichas und jazzorientierter Klavierkompositionen einen wahren Pionier- und Entdeckergeist. Eduard Künneke begegnet uns als Schöpfer eines Klavierkonzertes.
Wie die vorliegende Einspielung der Mozart-Fantasien belegt, prädestinieren analyti¬sches Vermögen und interpretatorische Erfahrung die Pianistin, die gesamte semantische Palette einer Werkgattung zu durchmessen, die Mozart ja selbst als Experimentierfeld der Form verstanden hat. Ihr Klavierspiel verliert sich dabei nie in strukturellen Manierismen. Vielmehr entfalten sich die Valeurs ihres hochentwickelten Klangsinns und verbinden sich mit einer pianistischen Brillanz zur glücklichen Synthese von musikantischer Lebendigkeit und in¬tellektueller Souveränität.
Im Sinne einer umgreifenden Erkenntnis wird dem Hörer so ein Kunst- und Hörgenuss vermit¬telt, der das Kunstwerk als Integral des Ganzen verstehen möchte.
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| Weitere Produkte des Künstlers: |
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